Gedanken
Hier halte ich meine Gedanken fest, die aufgrund aktueller Gespräche oder Situationen entstanden. Diese Seite wird wachsen... ich freue mich schon darauf.
Diejenigen Menschen, die es niemals für möglich halten würden, haben manchmal die größte Gottesnähe. Nur wissen sie es nicht.
Kein Mensch kann darüber entscheiden, ob es so ist, und das ist gut so!
Vielleicht auch ein gutes Thema für den spirituellen Gesprächskreis, der ab März 26 startet?
April 2026
Wie oft stolpert man darüber, dass man enttäuscht ist von anderen Menschen und ihrer Art, das Leben zu leben und zu gestalten? Diese Haltung ist ein echtes Problem auf dem spirituellen Weg, denn sie entbehrt der Liebe und dem uns von Gott zugestandenem Recht, so zu leben, wie man ist und denkt.
Das Thema »Anspruchsdenken« ist generell ein sehr schwieriges, weil es der heilenden Dankbarkeit und Demut energetisch entgegengesetzt ist. Das gilt umso mehr für spirituell motivierte Menschen, da sie durch diesen Gegensatz von ihrem spirituellen Streben schrittweise abgebracht werden können, ohne es zu bemerken.
Zunächst sollte man verstehen, dass man sich für den anspruchsvollsten Weg überhaupt im Leben entschieden hat, wenn man einen spirituellen Weg geht.
Daraus resultiert bekanntermaßen, dass man viele Regeln einstudieren und verinnerlichen muss, und nach Bemeisterung und erfolgreicher Integration des Egos in das spirituelle Selbst bereit ist, authentisch zu leben. Das alles verbunden mit einer durchgängigen Verbindung zum höheren Selbst und zu Gott, und zwar ungeachtet aller Krisen, die einem begegnen, die herausfordern und prüfen.
Ein ziemlicher Brocken, den man da bewältigen muss! Dieses gilt es anzuerkennen, denn sonst versteht man den Weg falsch. Dieser hohe Anspruch darf aber nur auf einen selbst gerichtet werden, und niemals auf andere Menschen! Und hier genau liegt das Problem: Was man selbst, oft mühevoll und über einen längeren Zeitraum hinweg gelernt, erkannt und erprobt hat, verlangt man jetzt auch von den anderen. Ja, man fordert es schlichtweg ein und ist wütend und enttäuscht von Welt und Menschen, wenn sie (noch) nicht so sind!
Verständlich, ja. Wenn man dem Treiben vieler Menschen zuschaut, kann man in Verzweiflung geraten, aber man muss es nicht.
Solange man treu und unbeirrt den spirituellen Werten verbunden bleibt und sie konsequent lebt, unabhängig davon, was die Welt tut oder unterlässt, ist man auf dem richtigen Weg. Auch wenn es manchmal sehr herausfordernd ist!
März 2026
Heilung geschieht durch Bewusstwerdung und Aufdeckung, durch das Auftauchen der Dunkelheit ins Licht. Nur so kann die Dunkelheit besiegt werden. Soweit wissen wir das.
Genau das geschieht gerade auf dieser Welt, und wir müssen tapfer sein. Denn ich gehe davon aus, dass noch lange nicht alles ins Bewusstsein der Menschheit geholt wurde und noch sehr viel Unerwartetes oder Unvorstellbares ans Licht kommen wird.
Ja, die Dinge sind schlimm! Und doch gibt es das alles seit vielen Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden.
Nur verdeckt, versteckt, geheim, in der Dunkelheit verborgen. Und das soll jetzt enden, denn die große globale Reinigung wird dafür sorgen. Ich bin sehr froh, dass wir diese Zeit erreicht haben! Endlich!
So schrecklich die Wahrheiten auch sind, so schmerzhaft alles auf uns einwirkt – es ist gut für die Welt! Niemand kann sich mehr verstecken, alles wird offenbar.
Daher sollten wir, bei aller Betroffenheit, mutig darauf vertrauen, dass diese Reinigung uns allen hilft, uns befreit und erlöst.
Gerade jetzt ist es wichtig, die spirituellen Werte weiterzutransportieren, Mut zu machen, zu trösten, liebevollen Umgang zu priorisieren und als Vorbild kraftvoll hinauszutreten, um das sichtbar zu machen.
Denn das braucht die Welt gerade.
8. Dezember 2025
Immer, wenn es hektisch wurde bei meiner Arbeit und vieles am besten schon gestern fertig sein sollte, wurde ich gebremst. Entweder durch äußere Umstände oder durch meinen inneren geistigen Lehrer, dem Harmonie und Liebe im Tun schon immer wichtiger waren.
"Beachte den Wert der kleinen Schritte‘" sagte er gern zu mir, und er hatte recht.
Nach fast 40 Jahren der intensiven spirituellen Arbeit kann ich im Rückblick gut erkennen, dass die vielen kleinen Erledigungen unerwartete Wirkungen auslösten, während die Kraftakte, die natürlich auch ab und zu sein mussten, eher mäßige Wirkungen auslösten.
Wir brauchen uns also nicht zu überfordern, sondern mehr den Fokus auf Liebe im Tun zu legen, dann wird das Ergebnis über die Maßen gut sein.“


