Einflüsse unterscheiden lernen

 Spirituell motivierte Schulungen als Monatsmotto - Neu ab März 2026 



Folge deinem Herzen und sei dir treu! Das ist eine grundlegende Lebensregel, um überhaupt Verantwortung für die eigenen Entscheidungen übernehmen zu können. Doch kann man das wirklich so ohne Weiteres umsetzen? Jede(r) von uns hat schon erlebt, dass man Entscheidungen später bereut, weil man zu impulsiv gehandelt, falsche Schlüsse gezogen oder emotionalen Aufwallungen nachgegeben hat. 

Noch problematischer wird es, wenn man ein sensitiver und/oder medialer Mensch ist. Die Einflüsse der Welt tragen eigene Dynamiken in sich, die zu Handlungen treiben, und gerade diese Menschen können das oft nicht von eigenen Impulsen trennen.

Ein intensiver Lernweg ist damit verbunden, das rechte Unterscheidungsvermögen zu erlangen und überhaupt in die Lage zu kommen, dem zu folgen, was wirklich unser Seelenweg ist.

Auf dem spirituellen Weg lernt man, die auf uns einwirkenden verschiedenen Einflüsse zunehmend auseinanderzuhalten. 

Man lernt ebenfalls zu unterscheiden, welchen Einflüssen man folgen und welche man eher kritisch beurteilen sollte. Folgt man nur „blind“ allen Einflüssen, geht man den Weg der natürlichen Evolution und nicht den freieren Weg der eigenen Wahl oder gar der höheren Führung. 

Wenn man die Unterschiede nicht über einen längeren Zeitraum gründlich hinterfragt, wird man sie wohl nie wirklich auseinanderhalten können. Dann werden Instinkt und Intuition, Einflüsterung und Inspiration, Reaktion oder Idee niemals wirklich unterschieden, und so ein Zickzack-Weg gegangen, der durchaus auch drastische Rückschritte beinhalten kann. 

Sicherlich hat jeder Einfluss irgendwo seinen Wert, aber blindes Vertrauen ist sehr unangemessen. Nicht immer muss man den Weg der Erfahrung und des damit verbundenen Lernens durch Fehler voll ausschöpfen, um der unsterblichen Seele folgen zu können. 

Besser hingegen ist also, dass immer alles gründlich geprüft werden sollte und mit den Geboten und der spirituellen Ethik, und vor allem auch mit dem gewählten Ziel, verglichen werden muss. 

Empfehlung für die nächsten 4 Wochen:

Genau beobachten, welche verschiedenen Impulse man am Tag so nacheinander umsetzt. Abends schriftlich auswerten, wie oft man reaktiv oder durch emotionale Aufwallung bestimmt handelt (unfrei) oder unbewusst (unfrei), oder selbst abwägt und bewusst entscheidet (frei). Ebenso auf die leitenden Einflüsse achten und abends schriftlich in einer Liste einordnen. Am Ende der 4 Wochen auswerten, welche Impulse sich durchgesetzt haben.
Wichtig ist der Faktor Zeit! Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man seine Entscheidungen in Ruhe treffen und die verschiedensten Einflüsse vorher schrittweise ausscheiden, bis man sicher ist, den Seeleneinfluss verwirklichen zu können.